Konzerttermine

V O R A N K Ü N D I G U N G E N

...kommt und eilt mit mir zur KrippenKommtEilt

Kantaten zur Weihnacht von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Gottfried Heinrich Stölzel

Freitag, 29. Dezember 2017, evang.-luth. Kirche St. Peter und Paul, Erlangen-Bruck, 19 Uhr



...Licht gegeben den MühseligenLichtGegeben

Vokalmusik der Spätromantik, u.a. mit dem Requiem für 5-12stimmigen Chor a cappella von Ildebrando Pizetti, sowie Kompositionen von J. Brahms, G. Meyerbeer, Max Reger und Giuseppe Verdi

Samstag, 25. November 2017, Peterskapelle, Nürnberg, 19 Uhr
Sonntag, 19. November 2017, Klosterkirche Münchaurach, 17 Uhr



Erhalt Dein Kirch in Fried auf ErdErhaltDein

Musik der Reformationszeit von Conrad Rein, Caspar Othmayr, Ludwig Senfl u.a.
Mitglieder des CoroCantiamo und Werner Kasper, Dulzian

Sonntag, 15. Oktober 2017, Dorfkirche St. Oswald/St. Martin Möhrendorf, 18 Uhr



...zu Schafen seiner WeideZuSchafen

!Konzertverlegung!
Kantaten zum Reformationsjubiläum 1717 von Johann Sebastian Bach, Christoph Graupner, Georg Philipp Telemann und dem aus Nürnberg stammenden Johann Krieger zum Teil in erstmaliger Wiederaufführung nach 300 Jahren (Das für 1. Oktober 2017 geplante Konzert zur Wiedereröffnung der Klosterkirche Heidenheim kann nicht gegeben werden wegen Verzügerung der Sanierungsarbeiten)

Dienstag, 3. Oktober 2017, Leutershausen, evang.-luth. Kirche St. Peter, 17 Uhr


Mein Herze singt und spielt dem HerrenMeinHerze

Seit mehreren Jahren schon ist der CoroCantiamo regelmäßig zu Gast in der Veitskirche. Sie gehört mittlerweile neben St. Peter und Paul in Erlangen-Bruck, der „Heimatkirche“ des Chores zu den regelmäßig bespielten, zumeist historisch bedeutenden Kirchen des Chores. Aus der Kombination von Alter Musik und alten, künstlerisch herausragenden Kirchen ist mittlerweile ein Konzept geworden. So hat der Chor zusammen mit seinem Förderkreis CoroCantiamo eine Nürnberger Konzertreihe aus dem vergangenen Jahrzehnt wieder aufgegriffen und auf ganz Mittelfranken ausdehnt, bei der ausgesuchte Musik in ausgesuchten Kirchen mit kunsthistorischer Bedeutung zur Aufführung kommen sollen.

Neben seinem Engagement für fränkische Komponisten hat sich der Kammerchor in den vergangenen Jahren intensiv der Wiederbelebung vergessener Komponisten aus der Bach-Ära gewidmet und Hörproben davon auch schon in einigen Konzerten seinem Veitsbronner Publikum ermöglicht. In diesem Jahr präsentiert er dies ein weiteres Mal am Sonntag, den 6. August um 18 Uhr mit einem bunten Reigen von Kantaten und Motetten Christoph Graupners, ergänzt durch Kantaten von Gottfried Heinrich Stölzel sowie eine selten aufgeführte Trauungsmusik von Johann Sebastian Bach, der statt dem eigentlich gewählten Graupner schließlich Thomaskantor in Leipzig wurde. Ein Kriterium bei der Wahl der Werke zu diesem Programm war das Thema uneingeschränkter Hoffnung und Freude am Glauben, die sich in einem sommerlichen Konzert mit Sakralmusik widerspiegeln sollen. Oftmals trägt ja die Theologie vergangener Zeiten sehr düstere Gedanken in die Musik ein. Dem Chorleiter Marco Schneider ist tatsächlich eine Auswahl sprühender, barocker Lebensfreude aus fester Glaubenszuversicht gelungen. Die hoffnungsfrohen Kompositionen Graupners bieten einen Querschnitt durch das Schaffen dieses immer noch vergessenen Meisters. Dem schließen sich die Kompositionen der beiden anderen Komponisten an, wobei Stölzel erstmalig in Veitsbronn zu hören sein wird.

In der Konzertpause werden Getränke zum Verkauf angeboten.

15,- Euro (Kirchenschiff; Empore 1 erste Reihe)
11,- Euro (Empore 1, zweite Reihe; Empore 2)
Schüler/Studenten erhalten 50% Ermäßigung
Im Vorverkauf jeweils mit 3,- Euro Ermäßigung
Vorverkauf über das Pfarramt,
Elektro Förster in Siegelsdorf, Hofladen Lämmermann in Hiltmannsdorf

Sonntag, 06. August 2017 – 18.00 Uhr - evang.-luth. Dorfkirche St. Veit, Veitsbronn


Lukas-Passion (1744) TWV 5:29, Georg Philipp Telemann Lukas-Passion

Seit mehreren Jahren schon ist der CoroCantiamo regelmäßig zu Gast in der Veitskirche. Sie gehört mittlerweile neben St. Peter und Paul in Erlangen-Bruck, der „Heimatkirche“ des Chores zu den regelmäßig bespielten, zumeist historisch bedeutenden Kirchen des Chores. Aus der Kombination von Alter Musik und alten, künstlerisch herausragenden Kirchen ist mittlerweile ein Konzept geworden. So hat der Chor zusammen mit seinem Förderkreis CoroCantiamo eine Nürnberger Konzertreihe aus dem vergangenen Jahrzehnt wieder aufgegriffen und auf ganz Mittelfranken ausdehnt, bei der ausgesuchte Musik in ausgesuchten Kirchen mit kunsthistorischer Bedeutung zur Aufführung kommen sollen.


Neben seinem Engagement für fränkische Komponisten hat sich der Kammerchor in den vergangenen Jahren intensiv der Wiederbelebung vergessener Komponisten aus der Bach-Ära gewidmet und Hörproben davon auch schon in einigen Konzerten seinem Veitsbronner Publikum ermöglicht. In diesem Jahr präsentiert er dies ein weiteres Mal am Sonntag, den 6. August um 18 Uhr mit einem bunten Reigen von Kantaten und Motetten Christoph Graupners, ergänzt durch Kantaten von Gottfried Heinrich Stölzel sowie eine selten aufgeführte Trauungsmusik von Johann Sebastian Bach, der statt dem eigentlich gewählten Graupner schließlich Thomaskantor in Leipzig wurde. Ein Kriterium bei der Wahl der Werke zu diesem Programm war das Thema uneingeschränkter Hoffnung und Freude am Glauben, die sich in einem sommerlichen Konzert mit Sakralmusik widerspiegeln sollen. Oftmals trägt ja die Theologie vergangener Zeiten sehr düstere Gedanken in die Musik ein. Dem Chorleiter Marco Schneider ist tatsächlich eine Auswahl sprühender, barocker Lebensfreude aus fester Glaubenszuversicht gelungen. Die hoffnungsfrohen Kompositionen Graupners bieten einen Querschnitt durch das Schaffen dieses immer noch vergessenen Meisters. Dem schließen sich die Kompositionen der beiden anderen Komponisten an, wobei Stölzel erstmalig in Veitsbronn zu hören sein wird.

In der Konzertpause werden Getränke zum Verkauf angeboten.

15,- Euro (Kirchenschiff; Empore 1 erste Reihe)
11,- Euro (Empore 1, zweite Reihe; Empore 2)
Schüler/Studenten erhalten 50% Ermäßigung
Im Vorverkauf jeweils mit 3,- Euro Ermäßigung
Vorverkauf über das Pfarramt,
Elektro Förster in Siegelsdorf, Hofladen Lämmermann in Hiltmannsdorf

Sonntag, 06. August 2017 – 18.00 Uhr - evang.-luth. Dorfkirche St. Veit, Veitsbronn


Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod Lukas-Passion

Eine geistliche Abendmusik zur Passion mit der Bachmotette "Jesu, meine Freude" BWV 227 sowie Passionskompositionen aus dem 16. - 18. Jahrhundert

"Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod" singt der Erlanger Kammerchor CoroCantiamo drei- bis sechsstimmige Vokalkompositionen zur Passionsthematik aus Spätrenaissance und Barock. Neben Vertonungen aus der fränkisch-schwäbischen Tradition erklingen eindrucksvolle Passions-Motetten von Andreas Hammerschmidt und dem Leipziger Bach-Vorgänger im Thomaskantorat, Johannes Kuhnau. Höhepunkt ist die Aufführung der Bach-Motette "Jesu, meine Freude" BWV 227. Die Motetten Johann Sebastian Bachs sind allesamt "Leichmotetten", also Gelegenheitskompositionen anlässlich von Trauerfeierlichkeiten. Von den wenigen Werken dieses Genres die der große Thomaskantor geschrieben hat, behandeln gleich zwei Kompositionen Texte aus dem 8. Kapitel des Römerbriefes. In dem erklingenden Werk sind die paulinischen Verse abschnittsweise den Versen des Liedes "Jesu, meine Freude" gegenübergestellt. Es ist in der protestantischen Tradition das Wochenlied zum Sonntag Laetare (4. Passionssonntag). Tatsächlich wird gerade auch in dieser Motette das Heilswerk Jesu in seiner persönlichen Bedeutung für den Christen reflektiert und ist eine ganz eigene Art von "Passionsmusik".

Der CoroCantiamo wurde vor über 25 Jahren von Mitgliedern des Kammerchores an der Universität Erlangen gegründet und stand seit dem unter der Leitung von Marco Schneider, Sänger, Dirigent und Kirchenmusiker an der evang.-luth. Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Erlangen-Bruck. Der Chor hat sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich der Wiederaufführung vergessener Musik aus Renaissance und Barock gewidmet. Eine der Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2014 war die Ersteinspielung von Osterkantaten des Bach-Zeitgenossen Christoph Graupner auf CD. Mit einigen seiner Gesangsschüler, die diesem Chor seit Jahren angehören, gestaltet er das Konzert.

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Deckung der Unkosten und zur Förderung größerer Chorprojekte sind willkommen.

Samstag, 01. April 2017, 19 Uhr, kath.Kirche St. Sigismund, Altendorf-Seußling, Hauptstr. 29
Sonntag, 02. April 2017, 17 Uhr, evang.-luth. Peterskapelle, Nürnberg, Kapellenstr. 12
Samstag, 08. April 2017, 18 Uhr, evang.-luth. Johanneskirche, Belgershain, Schloßstraße 1
Sonntag, 09. April 2017, 19 Uhr, evang.-luth. Marienkirche, Unterferrieden, Marienplatz


vergangene Konzerte

Singet fröhlich, lasst euch hören....
Konzert mit "A Ceremony of Carols" von Benjamin Britten und "DancingDay" von John Rutter für Chor und Harfe
sowie deutschen Weihnachtsliedern in Vertonungen aus vier Jahrhunderten Singet fröhlich, lasst euch hören....

Die reiche musikalische Tradition der Weihnacht hat schon früh fasziniert und fand in der Musikgeschichte immer wieder seinen Niederschlag. Bereits in der Renaissance bemühten sich Komponisten, das musikalische Erbe früher Jahrhunderte zu bewahren und in zeitgemäße Vertonungen zu übersetzen. Ob der barocke Johann Sebastian Bach, ob die Romantiker, wie Max Reger, oder die Neutöner des (frühen) 20. Jahrhundert. Sie alle beschäftigten sich mit dem musikalischen Erbe früherer Zeiten.
Besonders die expressionistischen Komponisten am Übergang von der Neuromantik zur Moderne, wie z. B. Benjamin Britten und der Nürnberger Hugo Distler legten ihren Kompositionen häufig Vorlagen aus früheren Jahrhunderten zugrunde. So schuf Britten in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Zyklus über altenglische Weihnachtslieder, "A Ceremony of Carols" für Chor und Harfe. Es wurde schnell zu einer seiner beliebtesten Kompositionen. Der deutlich jüngere John Rutter hat zu Brittens Werk ein ebenso hinreißendes Pendant geschrieben: "Dancing Day" für Frauenchor und Harfe.
Beide Werke erklingen in diesem Konzert und werden in Bezug zu alten, deutschen Weihnachtsliedern gesetzt - in Vertonungen aus vier Jahrhunderten. Der CoroCantiamo hat dazu für dieses Konzert sowohl virtuose Chorsätze von Adam Gumpelzhaimer und Michael Praetorius, als auch stimmungsvolle Klangschöpfungen von Max Reger und Hugo Distler zu einem bunten, weihnachtlichen Reigen zusammengestellt.


17. Dezember 2016, um 19 Uhr in der röm.-kath. Kirche Geburt Mariens von Hannberg
18. Dezember 2016, um 17 Uhr in der röhm.-kath. Kirche St. Kilian, Pretzfeld


O admirabile commercium
Weihnachtliche Musik des 16. und 17. Jahrhunderts aus Nü und Venedig Mit Kompositionen von Claudio Monteverdi, Hans Leo Hassler, Giovanni Gabrieli u.a.. O admirabile commercium

Seit über 25 Jahren ist der CoroCantiamo ein fester Bestandteil im Kulturleben von Erlangen und der gesamten Region. Er hat sich besonders einen Namen gemacht mit dem Wiederentdecken vergessener Musik und Ihrer adäquaten, historisch informierten Aufführung. In den vergangenen 15 Jahren entstand die Tradition der Weihnachtskonzerte in den letzten Tagen des Jahres, beheimatet in der wunderschönen Kirche St. Peter und Paul in Bruck. Diese Konzerte wurden schnell zum beliebten, saisonalen Höhepunkt des Kammerchores. Immer wieder hat sich der CoroCantiamo auch mit der Musik in der freien Reichstadt Nürnberg und ihrem kulturellen Bezug zu Venedig beschäftigt. Breiten Raum nimmt hierbei die Kunst venezianischer Mehrchörigkeit, also das Musizieren aus verschiedenen Winkeln der Kirche, ein. Wichtigstes Bindeglied dieser kulturellen Achse war der Nürnberger Komponist Hans Leo Hassler (1564 - 1612), der in Venedig gelernt und die neuen Kompositionstechniken nach Deutschland gebracht hat. Er publizierte auch Werke seines Lehrers und Freundes Giovanni Gabrieli (1557 - 1612) in Deutschland. Diese prachtvollen Musiken wurden nachweislich auch in den großen Nürnberger Kirchen zur Aufführung gebracht. So entstand eine kulturelle Achse, die auch Spiegel der wirtschaftlichen Verbindung beider Städte in der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert war. Das diesjährige Konzert würdigt diesen musikalischen Reichtum Nürnbergs, ergänzt durch Kompositionen von Schülern und Enkel-Schülern Hasslers. Eine festliche Komposition aus der Feder von Claudio Monteverdi (1567 - 1643) anläßlich seines anstehenden 450. Geburtstags rundet das Programm ab, markiert doch Monteverdi eine Zäsur in der Entwicklung der Mehrchörigkeit in seiner eigenständigen, virtuosen Behandlung der Stimmen. Das Konzert ist ein Gang durch die Vielfalt musikalischer Formen in der Zeit des nachreformatorischen Nürnbergs. So erklingen neben Werken der drei Großen auch Kompositionen der Nürnberger Johann Staden, Erasmus Widmann, Johann Erasmus Kindermann, Paul Hainlein sowie den in Nürnberg gern aufgeführten Michael Praetorius. In der Konzertpause werden Glühwein und Kinderpunsch zugunsten des Freundeskreis CoroCantiamo e. V. angeboten


29. Dezember 2016, um 19 Uhr in der evang.-luth. Kirche St. Peter und Paul, Erlangen-Bruck


Licht gegeben dem Mühseligen....
Motetten von Brahms, Meeyerbeer, Reger, Pizzetti und Verdi Licht gegeben dem Mühseligen

Der CoroCantiamo hat sich vor allem einen Namen gemacht als Anwalt vergessener Komponisten und Kompositionen. Dabei stehen das historische Musizieren und die Komponisten der älteren Generation meistens im Fokus. Ab und an unternimmt der Chor aber auch Ausflüge in die Romantik und die Moderne. So nimmt er sich in diesem Herbst der Ewigkeitsthematik in der Musik von der Romantik bis zur Neoromantik an und hält auch da Entdeckungen bereit. Neben der berühmten, musikalisch nach vorne weisenden Brahms-Motette "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen" werden auch unbekannte Kompositionen des deutsch-französischen Opernkom- ponisten Giacomo Meyerbeer, von Giuseppe Verdi sowie das völlig ungewöhnlich gestaltete Requiem für fünf- bis zwölfstimmigen Chor des Italiener Ildebrando Pizzetti (1880 - 1968) im neoromantischen Stil zu hören sein. Ebenso zukunftsweisend ist die fast schon expressionistisch gestaltete Motette "Mein Odem ist schwach" op 110,1 von Max Reger, in welcher der Komponist einmalig in seinen Chor- kompositionen bis zur Zwölftonreihe vordringt und dabei die harmonischen Möglichkeiten der abendländischen Tonalität bis an ihre Grenzen führt.
Mit diesem Konzert würdigt der CoroCantiamo auch die zwei Jubilare Giacomo Meyerbeer (1791 - 1864) und Max Reger (1873 - 1916) mir jeweils ungewöhnlichen, selten zu hörenden Kleinodien der Komponisten.

11. November 2016, 19 Uhr, Hl. Kreuz, Erlangen-Bruck
13. November 2016, 18 Uhr, St. Oswald/St. Martin, Möhrendorf
19. November 2016, 19 Uhr, evang.-luth. Kirche St. Veit, Veitsbronn
20. November 2016, 16 Uhr, röm.-kath. Klarakirche, Nürnberg


Mein Herze singt und spielt dem Herren
Kantaten und Motetten der Hoffnung von Christoph Graupner (1683 - 1760) und Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) Mein Herze singt und spielt dem Herren

Sonntag, 31. Juli 2016 – 18.00 Uhr, evang.luth. Dorfkirche St. Oswald/St. Martin, Möhrendorf

Der CoroCantiamo verantwortet ab dem kommenden Jahr eine neue Konzertreihe in Mittelfranken. In kunsthistorisch wertvollen Kirchen werden in loser Folge Konzerte gegeben und veranstaltet, möglichst auch mit alter Musik und möglichst fränkischen Bezug. Auftakt ist in diesem Jahr mit einem Kantatenkonzert in der alten Dorfkirche von Möhrendorf. Auf dem Programm stehen selten gehörte Kantaten von Johann Sebastian Bach und seinem Zeitgenossen Christoph Graupner. Beide verbindet die Wahl zum Thomaskantor 1722. Während der eine die Demission seines damaligen Dienstherrn, dem Landgrafen von Darmstadt verweigert bekam, wurde Bach schließlich zum Thomaskantor berufen und berühmt. Graupner verblieb den Rest seines Lebens als fleissiger Kantatenkomponist am Hofe des Landgrafen von Hessen- Darmstadt. Der CoroCantiamo bemüht sich seit vielen Jahren mit seinem Chorleiter Marco Schneider um die Wiederentdeckung Graupners. Die hoffnungsfrohen Kantaten dieses Konzertprojektes spiegeln die Qualität und Experimentierfreude Graupners wieder. Sie sind allesamt erstmalige Wiederaufführungen nach rund 260 Jahren. Ebenso zeigt sich in einer selten aufgeführten Trauungskantate Bachs, also einem Gelegenheitswerk, dessen Genialität und Freude am Beruf. Ein Ensemble auf historischen Instrumenten begleitet den Chor mit seinen Solisten. In der Pause werden Getränke im Innenhof des Möhrendorfer Rathauses angeboten.


Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod Eine geistliche Abendmusik zur Passion mit der Bachmotette "Jesu, meine Freude" BWV 277 sowie Passionskompositionen aus dem 16.-18. Jahrhundert Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
Eine geistliche Abendmusik zur Passion mit der Bachmotette "Jesu, meine Freude" BWV 277 sowie Passionskompositionen aus dem 16.-18. Jahrhundert

Sonntag 06.03.2016 18:00 Uhr, evang.-luth. Kirche St. Peter und Paul, Erlangen-Bruck

Freitag 11.03.2016 19:00 Uhr, Kirche St. Oswald / St. Martin, Möhrendorf

Samstag 12.03.2016 19:00 Uhr, evang.-luth. Kirche St. Veit, Veitsbronn

Sonntag 13.03.2016 18:00 Uhr, Wallfahrtskirche Schmerzhafte Dreifaltigkeit, Schlüsselau


Unter dem Titel Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod singt der Erlanger Kammerchor CoroCantiamo drei- bis sechsstimmige Vokalkompositionen zur Passionsthematik aus Spätrenaissance und Barock. Neben Vertonungen aus der fränkisch-schwäbischen Tradition erklingen eindrucksvolle Passions-Motetten von Andreas Hammerschmidt und dem Leipziger Bach-Vorgänger im Thomaskantorat, Johannes Kuhnau. Höhepunkt ist die Aufführung der Bach-Motette "Jesu, meine Freude" BWV 227. Die Motetten Johann Sebastian Bachs sind allesamt "Leichmotetten", also Gelegenheitskompositionen anlässlich von Trauerfeierlichkeiten. Von den wenigen Werken dieses Genres die der große Thomaskantor geschrieben hat, behandeln gleich zwei Kompositionen Texte aus dem 8. Kapitel des Römerbriefes. In dem heute erklingenden Werk sind die paulinischen Verse abschnittsweise den Versen des Liedes "Jesu, meine Freude" gegenübergestellt. Es ist in der protestantischen Tradition das Wochenlied zum Sonntag Laetare (4. Passionssonntag). Tatsächlich wird gerade auch in dieser Motette das Heilswerk Jesu in seiner persönlichen Bedeutung für den Christen reflektiert und ist eine ganz eigene Art von "Passionsmusik". Der CoroCantiamo wurde vor über 25 Jahren von Mitgliedern des Kammerchores an der Universität Erlangen gegründet und stand seit dem unter der Leitung von Marco Schneider, Sänger, Dirigent und Kirchenmusiker an der evang.-luth. Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Erlangen-Bruck. Der Chor hat sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich der Wiederaufführung vergessener Musik aus Renaissance und Barock gewidmet. Eine der Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2014 war die Ersteinspielung von Osterkantaten des Bach-Zeitgenossen Christoph Graupner auf CD. Mit einigen seiner Gesangsschüler, die diesem Chor seit Jahren angehören, gestaltet er das Konzert.


Singet fröhlich, lasst euch hören Singet fröhlich, lasst euch hören
Zeitungkritik dazu: "Alte Musik wurde in Küps herzergreifend präsentiert"
Samstag. 05.12.015 19 Uhr
evang.-luth. Dreieinigkeitskirche Gräfenberg

Samstag, 19.12.2015, 19 Uhr
evang.-luth. Kirche St. Martin/St. Oswald, Möhrendorf

Sonntag 3.1.2016, 10 Uhr
evang.-luth. Kirche St. Jacobi, Küps

Sonntag 3.1.2016, 16 Uhr
kath. Klarakirche, Nürnberg

Konzert zum Epiphaniasfest mit
"A Ceremony of Carols" von Benjamin Britten und
"DancingDay" von John Rutter für Chor und Harfe
sowie deutschen Weihnachtsliedern in Vertonungen aus vier Jahrhunderten

Die reiche musikalische Tradition der Weihnacht hat schon früh fasziniert und fand in der Musikgeschichte immer wieder seinen Niederschlag. Bereits in der Renaissance bemühten sich Komponisten, das musikalische Erbe früher Jahrhunderte zu bewahren und in zeitgemäße Vertonungen zu übersetzen. Ob der barocke Johann Sebastian Bach, ob die Romantiker, wie Max Reger, oder die Neutöner des (frühen) 20. Jahrhundert. Sie alle beschäftigten sich mit dem musikalischen Erbe früherer Zeiten.
Besonders die expressionistischen Komponisten am Übergang von der Neuromantik zur Moderne, wie z. B. Benjamin Britten und der Nürnberger Hugo Distler legten Ihren Kompositionen häufig Vorlagen aus früheren Jahrhunderten zugrunde. So schuf Britten in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Zyklus über altenglische Weihnachtslieder, "A Ceremony of Carols" für Chor und Harfe. Es wurde schnell zu einem seiner beliebtesten Kompositionen. Der deutlich jüngere John Rutter hat zu Brittens Werk ein ebenso hinreißendes Pendant geschrieben: "Dancing Day" für Frauenchor und Harfe.
Beide Werke erklingen in diesem Konzert und werden in Bezug zu alten, deutschen Weihnachtsliedern gesetzt in Vertonungen aus vier Jahrhunderten. Der CoroCantiamo hat dazu für dieses Konzert sowohl virtuose Chorsätze von Adam Gumpelzhaimer und Michael Praetorius, als auch stimmungsvolle Klangschöpfungen von Max Reger und Hugo Distler zu einem bunten, weihnachtlichen Reigen zusammengestellt.


... und wohnte unter uns ... und wohnet unter uns

Di. 29. Dezember 2015, 19 Uhr
evang.-luth. Kirche St. Peter und Paul, Erlangen-Bruck

Weihnachtsmusik in Leipzig vor Bach mit Kantaten von Johann Kuhnau, Johann Schelle, Johann Rosenmüller u. a.

Seit über 25 Jahren ist der CoroCantiamo ein fester Bestandteil im Kulturleben von Erlangen und der gesamten Region. Er hat sich besonders einen Namen gemacht mit dem Wiederentdecken vergessener Musik und Ihrer adäquaten, historisch informierten Aufführung. In den vergangenen 15 Jahren entstand die Tradition der Weihnachtskonzerte in den letzten Tagen des Jahres, beheimatet in der wunderschönen Kirche St. Peter und Paul in Bruck. Diese Konzerte wurden schnell zum beliebten, saisonalen Höhepunkt des Kammerchores. In diesem Jahr beschäftigt sich der CoroCantiamo mit der Bedeutung der Kirchenmusik in Leipzig vor Johann Sebastian Bach. Tatsächlich hatte sich die dortige Thomaskirche mit ihrem Knabenchor in den gut 100 Jahren vor der Bestallung Bachs bereits zu einem bedeutenden Kulturzentrum gemausert. Vor einigen Jahren hatte der CoroCantiamo dies bereits gezeigt mit der Erlanger Erstaufführung des „Actus musicus auf Weyh-Nachten“ von Johann Schelle und Kantaten Sebastian Knüpfers, beides Vorgänger Bachs im Amt des Thomaskantors. Mit festlichen Kantaten von Knüpfer und Schelle, sowie Johann Kuhnau - Bindeglied zu Johann Sebastian Bach - erklingen in diesem Konzert Werke dreier Kantoren-Generationen an der Leipziger Thomaskirche. Dazu kommen noch Kompositionen von Johann Rosenmüller, einer der schillernsten Persönlichkeiten im deutschen Kulturleben, der Knüpfers Vorgänger im Amt des Thomaskantors vertrat und lange als aussichtsreicher Kandidat für dessen Nachfolge galt.
Mit zum Teil ungewöhnlicher Prachtentfaltung bescherten diese Komponisten der stolzen freien Reichstadt Leipzig herrliche weihnachtliche Festmusiken. Wie später auch Bach weisen sie eine Liebe zum protestantischen Kirchenlied auf und wirken trotz ihrer zum Teil virtuosen Stimmführungen häufig geradezu volkstümlich. Dies macht die Kritik an Bachs Musikstil zu seinen Lebzeiten in Leipzig verständlich. Das Konzert zeigt in seiner besonderen Reflektion des weihnachtlichen Geschehens genussvoll die hohe Qualität der Amtsvorgänger Johann Sebastian Bachs. Darunter sind nicht nur zahlreiche Erlanger Erstaufführungen, sondern auch erstmalige Wiederaufführungen nach über 300 Jahren, mühselig für dieses Konzert aus alten Handschriften von Chormitgliedern und Chorleiter Marco Schneider neu ediert.
In der Konzertpause werden Glühwein und Kinderpunsch zugunsten des Freundeskreis CoroCantiamo e. V. angeboten


... in ihm leben, weben und sind wir
... in ihm leben, weben und sind wir

So. 15. November 2015, 18 Uhr
röm.-kath. Kirche St. Anton, Forchheim

Ein barockes Klanggemälde von Leid, Tod und Hoffnung mit Kantaten, dem Actus tragicus BWV 106 von Johann Sebastian Bach sowie Vertonungen von Georg Philipp Telemann Christoph Stolzenberg, Johann Pachelbel, Heinrich Schwemmer

Nachdem der CoroCantiamo aus Erlangen in den vergangenen Jahren desöfteren in Forchheim zu hören war, ist er auch heuer wieder mit einem ausgesuchten Programm in Klosterkirche St. Anton zu Gast. Am Volkstrauertag, dem 15. November, erklingen neben dem berühmten "Actus tragicus" von Johann Sebastian Bach (1685 -1750) Kompositionen zu Vergänglichkeit, Sterben, Tod und ewigem Leben seiner fränkischen Zeitgenossen Christoph Stolzenberg (1690 - 1764), Johann Pachelbel (1653 - 1706) und Heinrich Schwemmer (1621 - 1696). Auch eine eindruckvolle Kantate von Georg Philipp Telemann (1681 - 1767) ist mit im Programm. So entsteht aus der Mahnung, der Klage und dem Trost verschiedener Werke mit Solisten und Barockorchester ein klangvolles "Memento Mori", ähnlich einem Requiem.
Gemein ist allen Kantaten, dass sie mit den zu jener Zeit nicht mehr so häufig gebrauchten Gamben besetzt sind. Sie besitzen einen besonders intimen Klang und werden in den verschiedenen Kompositionen durch Violine, Oboe und Blockflöten ergänzt. So entstehen immer wieder ungewöhnliche, reizvolle Klangeindrücke.
Ein besonderes Hörvergnügen für Freunde Alter Musik.



Jubilate Deo omis terra
Jubilate Deo onmis terra

Sa. 27. Juni 2015, 19.30 Uhr, evang.-luth. Nikolaikirche Spitzkunnersdorf (Oberlausitz)

Repräsentative Musik der Mehrchörigkeit des späten 16./frühen 17. Jahrhunderts aus Venedig, Nürnberg und Dresden

Der Erlanger Kammerchor CoroCantiamo beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den musikalischen Auswirkungen der wirtschaftlichen Achse Nürnberg/Augsburg - Venedig in der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Die freie Reichstadt Nürnberg hatte nach Einführung der Reformation ein besonderes Interesse ihr neues Bekenntnis auch repräsentativ in Kirchenbau, Kunst und Musik auszudrücken. So kam es zu einer Übernahme der prachtvollen venezianischen Kirchenmusik mit ihrer aus verschiedenen Ecken musizierten Mehrchörigkeit. Dies strahlte auch bis nach Mitteldeutschland aus. Der CoroCantiamo bietet in seinem Konzert eine Auswahl dieser Musik kreisend um die Gedenktage St. Peter und Paul (29. Juni) und Johannis (24. Juni) sowie Ostern. Dabei kommen heraus-ragenden Repräsentanten dieses Stiles zum Klingen, wie z. B. Hans Leo Hassler, Giovanni Gabrieli und Michael Praetorius.



Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod

Sonntag 15.03.2015 17:00 Uhr, evang.-luth. Kirche St. Jacobi, Küps

Samstag 21.03.2015 18:30 Uhr, kath. Kirche St. Kilian, Pretzfeld

Sonntag 22.03.2015 17:00 Uhr, kath. Kirche St. Bonifatius, Böhmfeld bei Ingolstadt

Eine geistliche Abendmusik zur Passion mit der Bachmotette "Jesu, meine Freude" BWV 277 sowie Passionskompositionen aus dem 16.-18. Jahrhundert

Unter dem Titel
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
singt der Erlanger Kammerchor CoroCantiamo drei- bis sechsstimmige Vokalkompositionen zur Passionsthematik aus Spätrenaissance und Barock. Neben Vertonungen aus der fränkisch-schwäbischen Tradition erklingen eindrucksvolle Passions-Motetten von Andreas Hammerschmidt und dem Leipziger Bach - Vorgänger im Thomaskantorat, Johannes Kuhnau. Höhepunkt ist die Aufführung der Bach-Motette "Jesu, meine Freude" BWV 227. Die Motetten Johann Sebastian Bachs sind allesamt "Leichmotetten", also Gelegenheitskompositionen anlässlich von Trauerfeierlichkeiten. Von den wenigen Werken dieses Genres die der große Thomaskantor geschrieben hat, behandeln gleich zwei Kompositionen Texte aus dem 8. Kapitel des Römerbriefes. In dem heute erklingenden Werk sind die paulinischen Verse abschnittsweise den Versen des Liedes "Jesu, meine Freude" gegenübergestellt. Es ist in der protestantischen Tradition das Wochenlied zum Sonntag Laetare (4. Passionssonntag). Tatsächlich wird gerade auch in dieser Motette das Heilswerk Jesu in seiner persönlichen Bedeutung für den Christen re?ektiert und ist eine ganz eigene Art von "Passionsmusik".
Der CoroCantiamo wurde vor über 25 Jahren von Mitgliedern des Kammerchores an der Universität Erlangen gegründet und stand seit dem unter der Leitung von Marco Schneider, Sänger, Dirigent und Kirchenmusiker an der evang.-luth. Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Erlangen-Bruck. Der Chor hat sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich der Wiederaufführung vergessener Musik aus Renaissance und Barock gewidmet. Eine der Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2014 war die Ersteinspielung von Osterkantaten des Bach- Zeitgenossen Christoph Graupner auf CD.
Mit einigen seiner Gesangsschüler, die diesem Chor seit Jahren angehören, gestaltet er das Konzert. Der Eintritt ist frei. Spenden werden zur Deckung der Unkosten und zur Förderung größerer Chorprojekte sind willkommen.



... du Licht aus Licht geboren
Du Licht aus Licht geboren


Achtung: Konzerttermin verschoben (vom Sonntag, 28. Dezember 2014) auf Sonntag, 11.Januar 2015
evang.-luth. Kirche St. Peter und Paul, Erlangen-Bruck

Konzert zum Weihnachtsfestkreis
mit den Teilen IV und V aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
sowie Kantaten von Johann Friedrich Fasch (1688 - 1758)
Christoph Graupner (1683 - 1760)



Singet fröhlich, lasst euch hören Singet fröhlich, lasst euch hören

weihnachtliches Konzert mit
"A Ceremony of Carols" von Benjamin Britten und
"DancingDay" von John Rutter für Chor und Harfe
sowie deutschen Weihnachtsliedern in Vertonungen aus vier Jahrhunderten

Sonntag, 14.12.2014, 17 Uhr
röm.-kath. Kirche St. Georg, Höchstadt an der Aisch

Sonntag, 21.12.2014, 17 Uhr
evang.-luth. Kirche St. Veit, Veitsbronn

Die reiche musikalische Tradition der Weihnacht hat schon früh fasziniert und fand in der Musikgeschichte immer wieder seinen Niederschlag. Bereits in der Renaissance bemühten sich Komponisten, das musikalische Erbe früher Jahrhunderte zu bewahren und in zeitgemäße Vertonungen zu übersetzen. Ob der barocke Johann Sebastian Bach, ob die Romantiker, wie Max Reger, oder die Neutöner des (frühen) 20. Jahrhundert. Sie alle beschäftigten sich mit dem musikalischen Erbe früherer Zeiten.
Besonders die expressionistischen Komponisten am Übergang von der Neuromantik zur Moderne, wie z. B. Benjamin Britten und der Nürnberger Hugo Distler legten Ihren Kompositionen häufig Vorlagen aus früheren Jahrhunderten zugrunde. So schuf Britten in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Zyklus über altenglische Weihnachtslieder, "A Ceremony of Carols" für Chor und Harfe. Es wurde schnell zu einem seiner beliebtesten Kompositionen. Der deutlich jüngere John Rutter hat zu Brittens Werk ein ebenso hinreißendes Pendant geschrieben: "Dancing Day" für Frauenchor und Harfe.
Beide Werke erklingen in diesem Konzert und werden in Bezug zu alten, deutschen Weihnachtsliedern gesetzt in Vertonungen aus vier Jahrhunderten. Der CoroCantiamo hat dazu für dieses Konzert sowohl virtuose Chorsätze von Adam Gumpelzhaimer und Michael Praetorius, als auch stimmungsvolle Klangschöpfungen von Max Reger und Hugo Distler zu einem bunten, weihnachtlichen Reigen zusammengestellt.


... in ihm leben, weben und sind wir ... in ihm leben, weben und sind wir
Ein barocker Totentanz mit dem Actus tragicus BWV 106 von Johann Sebastian Bach
sowie Vertonungen von Georg Philipp Telemann, Christoph Stolzenberg und Johann Pachelbel

Sonntag, 16.11.2014, 17 Uhr
evang.-luth. Kirche St. Veit

Nachdem der CoroCantiamo aus Erlangen mit Solisten und Barockorchester bereits im vergangenen November ein wunderschönes, stimmungsvolles Konzert zum Ausklang des Kirchenjahres in der Veitskirche gegeben hat, ist er auch heuer wieder mit einem ausgesuchten Programm in Veitsbronn zu Gast. Am Volkstrauertag, dem 16. November, erklingen neben dem berühmten "Actus tragicus" von Johann Sebastian Bach Kompositionen zu Vergänglichkeit, Sterben, Tod und ewigem Leben seiner fränk. Zeitgenossen Johann Pachelbel und Christoph Stolzenberg sowie Georg Philipp Telemann. So entsteht aus der Mahnung, Klage und dem Trost verschiedener Werke ein klangvolles "Memento Mori", ähnlich einem Requiem.
Gemein ist allen Kantaten, dass sie mit den zu jener Zeit nicht mehr so häufig gebrauchten Gamben besetzt sind. Sie besitzen einen besonders intimen Klang und werden in den verschiedenen Kompositionen durch Violine, Oboe und Blockflöten ergänzt. So entstehen immer wieder ungewöhnliche, reizvolle Klangeindrücke.

Singet fröhlich, lasst euch hören Singet fröhlich, lasst euch hören

Konzert zum Epiphaniasfest mit
"A Ceremony of Carols" von Benjamin Britten und
"DancingDay" von John Rutter für Chor und Harfe
sowie deutschen Weihnachtsliedern in Vertonungen aus vier Jahrhunderten


Die reiche musikalische Tradition der Weihnacht hat schon früh fasziniert und fand in der Musikgeschichte immer wieder seinen Niederschlag. Bereits in der Renaissance bemühten sich Komponisten, das musikalische Erbe früher Jahrhunderte zu bewahren und in zeitgemäße Vertonungen zu übersetzen. Ob der barocke Johann Sebastian Bach, ob die Romantiker, wie Max Reger, oder die Neutöner des (frühen) 20. Jahrhundert. Sie alle beschäftigten sich mit dem musikalischen Erbe früherer Zeiten.
Besonders die expressionistischen Komponisten am Übergang von der Neuromantik zur Moderne, wie z. B. Benjamin Britten und der Nürnberger Hugo Distler legten Ihren Kompositionen häufig Vorlagen aus früheren Jahrhunderten zugrunde. So schuf Britten in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen Zyklus über altenglische Weihnachtslieder, "A Ceremony of Carols" für Chor und Harfe. Es wurde schnell zu einem seiner beliebtesten Kompositionen. Der deutlich jüngere John Rutter hat zu Brittens Werk ein ebenso hinreißendes Pendant geschrieben: "Dancing Day" für Frauenchor und Harfe.
Beide Werke erklingen in diesem Konzert und werden in Bezug zu alten, deutschen Weihnachtsliedern gesetzt in Vertonungen aus vier Jahrhunderten. Der CoroCantiamo hat dazu für dieses Konzert sowohl virtuose Chorsätze von Adam Gumpelzhaimer und Michael Praetorius, als auch stimmungsvolle Klangschöpfungen von Max Reger und Hugo Distler zu einem bunten, weihnachtlichen Reigen zusammengestellt.

Sonntag, 05.01.2014, 17 Uhr
St. Peter und Paul, Erlangen-Bruck
Mit freundlicher Unterstützung von:







... gehet auf wie eine Blume ...gehet auf wie eine Blume

Ein barocker Totentanz mit Kantaten von
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Christoph Graupner (1683-1760)
und Johann Ludwig Krebs (1713-1780)


Das "Memento Mori", das Bedenken menschlicher Vergänglichkeit, hat in der Christenheit und ihren Künsten eine lange Geschichte. So wird dieses Thema aus verschiedenen Sichtweisen am Ende des Kirchenjahres in den Blick genommen bis hin zur "Zukunft Christi" an den beiden letzten Sonntagen vor dem Advent. Der CoroCantiamo hat zu diesem Themenkreis eine Reihe von barocken Kantaten zusammengestellt. In Vertonungen von Johann Sebastian Bach, Christoph Graupner und dem Bach-Schüler Johann Ludwig Krebs wird das Thema in ungewöhnlichen Facetten beleuchtet, bis hin zur bachschen Todessehnsucht. Eine Kantate von Christoph Graupner wird erstmalig nach über 250 Jahren erklingen. Die beiden anderen Kantaten Graupners wurden bereits im vergangenen Jahr vom CoroCantiamo erstmalig seit der Barockzeit einer tief beeindruckten Zuhörerschaft in Forchheim zur Aufführung gebracht.

Freitag, 22. November 2013, 19.30 Uhr
Evang.-luth. Kirche St. Veit, Veitsbronn



... erleucht' unsre Herzen ganz ...und leuchtet als die Sonne

festliche Ostermusik aus Nürnberg und Venedig
mit mehrchörigen Werken von Giovanni Gabrieli, Hans Leo Hassler, Johann Staden u.a.


Auf dem wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt Venedigs entwickelte sich eine Musizierkultur höchster Prachtentfaltung, die im Zeitalter der Renaissance zur Ausbilung der sogenannten venezianischen Mehrchörigkeit führte. Von verschiedenen Punkten der repräsentativen Kirchenbauten wurde miteinander musiziert. Dies führte zu einem eindrucksvollen, räumlichen Klangerlebnis. Giovanni Gabrieli (1555 - 1612) führte diese Kompositionskunst, die von Adrian Willaert und seinem Onkel Andrea Gabrieli entwickelt worden war zur Vollendung. Andrea wie Giovanni Gabrieli waren Lehrer eines jungen, von seiner Vaterstadt Nürnberg zum Weiterstudium nach Venedig entsandten Komponisten namens Hans Leo Hassler (1564 – 1612). Hassler nahm die Kunst repräsentativer Kirchenmusik begierig auf und freundete sich mit Giovanni an. Zurück in Deutschland formte Hassler eine eigenständige Prägung von Kirchenmusik aus, die fast alle Bereiche der damals bekannten Kompositionstechniken umfasste, mit einem klaren Blick nach vorn gewandt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Komposition der repräsentativen, venezianischen Mehrchörigkeit. Neben eigenen Schöpfungen verbreitete Hassler gleichzeitig die Werke seines Freundes Gabrieli. So entstand – zunächst in Nürnberg und Augsburg - eine Musizierkultur, die der Venezianischen vergleichbar war und die Musik in ganz Deutschland nachhaltig beeinflusste. Die Schülergeneration Hasslers, der auch Johann Staden (1581 – 1634) angehörte, führte diese Entwicklung weiter. Der mitteldeutsche Komponist Michael Praetorius (1571 – 1621), der einige seiner Kompositionen und musiktheoretischen Schriften dem Rat der Stadt Nürnberg widmete, war selbst nie in Italien, nahm aber über regen Kontakt zu Hassler den venezianischen Stil auf und entwickelte ihn mit einer Betonung auf der neu entstandenen, protestantischen Tradition des Chorals weiter. Das Konzert präsentiert Schöpfungen der genannten Komponisten vom schlichten vierstimmigen Choral über sechstimmige Motetten bis hin zum prachtvollen, vierchörigen Psalmkonzert, Musik, die heute live nur selten zu hören ist. Durch die unterschiedlichen Kompositionen ein eindrucksvolles Bild, wie im Nürnberg der Reformation Ostern gefeiert wurde. Darin spiegelt sich auch ein liturgischer Reichtum, der der heutigen Kirche fast völlig verloren gegangen ist. Auch wird deutlich, wie sich in der protestantischen Kirche erst viel später der Akzent des Festes fast ausschließlich auf den Karfreitag reduzierte. Zinken, Posaunen, Dulziane, Pommern und Gamben, Instrumente jener Zeit ergänzen in farbigen Orchestrationen den vielstimmig agierenden CoroCantiamo.

Sonntag, 28. April 2013, 19.00 Uhr
ev.-luth. Kirche St. Peter & Paul, Erlangen-Bruck



... und leuchtet als die Sonne ...und leuchtet als die Sonne

Festliche Weihnachtsmusik aus Nürnberg und Venedig
mit Werken der vor 400 Jahren verstorbenen Komponisten
Hans Leo Hassler und Giovanni Gabrieli

Auf dem wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt Venedigs entwickelte sich eine Musizierkultur höchster Prachtentfaltung, die im Zeitalter der Renaissance zur Ausbilung der sogenannten venezianischen Mehrchörigkeit führte. Von verschiedenen Punkten der repräsentativen Kirchenbauten wurde miteinander musiziert. Dies führte zu einem eindrucksvollen, räumlichen Klangerlebnis. Giovanni Gabrieli führte diese Kompositionskunst, die von Adrian Willaert und seinem Onkel Andrea Gabrieli entwickelt worden war zur Vollendung. Andrea wie Giovanni Gabrieli waren Lehrer eines jungen, von seiner Vaterstadt Nürnberg zum Weiterstudium nach Venedig entsandten Komponisten namens Hans Leo Hassler. Hassler nahm die Kunst repräsentativer Kirchenmusik begierig auf und freundete sich mit Giovanni an. Zurück in Deutschland formte Hassler eine eigenständige Prägung von Kirchenmusik aus, die fast alle Bereiche der damals bekannten Kompositionstechniken umfasste - mit einem klaren Blick nach vorn gewandt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Komposition der repräsentativen, venezianischen Mehrchörigkeit. Neben eigenen Schöpfungen verbreitete Hassler gleichzeitig die Werke seines Freundes Gabrieli. So entstand – zunächst in Nürnberg und Augsburg - eine Musizierkultur, die der Venezianischen vergleichbar war und die Musik in ganz Deutschland nachhaltig beeinflusste. Das Konzert präsentiert Kompositionen beider Jubilare vom schlichten vierstimmigen Weihnachtschoral Hasslers über fünstimmige Motetten bis hin zum prachtvollen, dreichörigen Psalmkonzert beider Komponisten. Musik, die heute live nur selten zu hören ist. Kompositionen Nürnberger und Augsburger Kollegen jener Zeit ergänzen das Programm und geben ein eindrucksvolles Bild, wie im Nürnberg der Reformation Weihnachten gefeiert wurde. Darin spiegelt sich auch ein liturgischer Reichtum, der der heutigen Kirche fast völlig verloren gegangen ist. Zinken, Posaunen, Pommern und Gamben, Instrumente jener Zeit ergänzen den vielstimmig agierdenden CoroCantiamo.

Samstag, 29. Dezember 2012, 19.00 Uhr
ev.-luth. Kirche St. Peter & Paul, Erlangen-Bruck

... gehet auf wie eine Blume
barocke Kantaten zum Ende des Kirchenjahres
...gehet auf wie eine Blume
Das "Memento Mori", das Bedenken menschlicher Vergänglichkeit, hat in der Christenheit und ihren Künsten eine lange Geschichte. So wird dieses Thema aus verschiedenen Sichtweisen am Ende des sog. Kirchenjahres in den Blick genommen bis hin zur "Zukunft Christi" an den beiden letzten Sonntagen vor dem Advent. Der CoroCantiamo hat zu diesem Themenkreis eine Reihe von barocken Kantaten zusammengestellt. In Vertonungen von Johann Sebastian Bach, Christoph Graupner und dem Franken Christoph Stolzenberg wird das Thema in ungewöhnlichen Facetten beleuchtet, bis hin zur bachschen Todessehnsucht.
Die Kantaten Graupners und Stolzenbergs werden erstmalig seit über zweihundert Jahren im Originalklang zu hören sein.

Sonntag, 18. November 2012, 18.00 Uhr
Klosterkirche St. Anton



Musiken Klang, lieblicher Gsang
Alte Musik in alten Mauern
Musiken Klang, lieblicher Gsang
Die Musik der Reichstädte Nürnberg und Augsburg und ihre venezianischen Einflüsse im Lichte der Reformation
Zu den 400. Todestagen von Hans Leo Hassler, Giovanni Gabrieli und dem 450. Todestag von Adrian Willaert

Samstag, 15. September 2012, 19.00 Uhr
Dreieinigkeitskirche Gräfenberg Sonntag, 16. September 2012, 17.00 Uhr
Komturkirche Butzbach/Nieder-Weisel



Alte Musik in alten Mauern
Vokalmusik der Reformationszeit
Alte Musik in alten Mauern
Samstag, 28. Juli 2012, 20.00 Uhr
Burg und Kloster Oybin




O amantissime Jesu
Musik zur Passion aus Nürnberg und Venedig im 16. und 17. Jahrhundert

Mit Werken von
H. L. Haßler (zum 400. Todestag)
G. Gabrieli (zum 400. Todestag)
A. Willaert (zum 450. Todestag)
Sonntag, 25. März 2012, 19.00 Uhr
St. Peter & Paul, Erlangen-Bruck




Weihnachtskonzert 2011

Johann Sebastian Bach Jacobs Stern strahlt allzu schön...
J.S. Bach: Magnificat Es-Dur
sowie weihnachtliche Kantaten von Chr. Graupner und G.H. Stölzel (Wiedererstaufführungen)

Christoph Graupner (1683-1760):
Auf, mein Geist, laß alles stehen (GWV 1111/26)
Es ist ein köstlich Ding (GWV 1100/38)
Gottfried Heinrich Stölzel (1690 - 1749):
Kommt, ihr frohen Morgenländer
Uns ist ein Kind geboren
Do., 29.12.2011 19.00 Uhr
St. Peter & Paul, Erlangen-Bruck
Mit freundlicher Unterstützung von: